In der Bahnhofsmission bringt eine Freiwillige einem Besucher Essen

Wo werde ich heute Nacht schlafen? Wo kann ich sparen, um genug für die nächste Miete zu haben? Für zu viele Menschen in der Steiermark reicht das verfügbare Geld bei aller Sparsamkeit nicht bis zum Monatsende. Besonders Mindestpensionist*innen, Alleinerzieher*innen und Geringverdiener*innen sind mit großen finanziellen und sozialen Herausforderungen konfrontiert, die täglich mit schmerzlichen Entscheidungen einhergehen. 

Die Mitarbeiter*innen in unseren vielfältigen Anlaufstellen reichen diesen Menschen eine helfende Hand, zum Beispiel mit 13.600 Beratungen zur Existenzsicherung, 9.389 Behandlungen in der Marienambulanz und 51.100 warmen Mittagessen im Marienstüberl, das 2025 30-Jahre-Jubiläum feierte. In unseren Notunterkünften konnten wir dank der vielen Freiwilligen, die dort über 6.000 Stunden tätig waren, noch bessere Unterstützung für wohnungslose Menschen bieten. Ein Highlight des Jahres war die Übernahme des Jugendzentrums Spektrum in Leoben – einem Ort für Gemeinschaft, Rat und Tat für junge Menschen. 

In der Nothilfe zählt für uns eine sofortige, unkomplizierte und nachhaltige Unterstützung, die dort ankommt, wo sie die Menschen brauchen. Unter anderem unsere 15 Beratungsstellen zur Existenzsicherung, acht Regionalbüros und fünf Notschlafstellen in der ganzen Steiermark sind vor Ort zur Stelle, wenn jemand keine Antwort mehr auf die herausfordernden Fragen des Alltags findet. 

Zahlen und Fakten

  • 2.855 meist obdachlose Menschen besuchten die Tageszentren Bahnhofsmission und Mesnergasse für Stärkung, Schutz und Unterstützung.

  • 4.461 Schüler*innen erhielten Beratung durch die Schulsozialarbeit direkt in ihrer Schule und konnten neue Perspektiven entwickeln.

  • 101 leistbare, befristete Übergangswohnungen halfen Menschen, die von akuter bzw. drohender Wohnungs- oder Obdachlosigkeit betroffen waren, zurück in ein stabiles Leben.

  • 13.049 Kontakte mit Jugendlichen zählte das Jugendzentrum Spektrum in Leoben. Damit nimmt es steiermarkweit eine Vorreiterrolle ein.

  • 50 Menschen die sich diesen Luxus sonst nicht leisten können, erhielten von den Barber Angels eine neue Frisur für den Marienstüberlball - zur Feier von 30 Jahre Marienstüberl.

  • 692 alte Elektrogeräte wurden im Rahmen des Projekts Energiesparen und Gerätetausch (KLIEN) durch stromsparendere Alternativen ersetzt.

Wir helfen. Im Marienstüberl

mit Essen für die, die es sich nicht leisten können

Kostenloses Essen aber auch jemand zum Reden und Gehör finden: im Marienstüberl erhalten seine Gäste nicht nur warme Speisen für den leeren Magen sondern auch Gesellschaft und (menschliche) Wärme.

Adam leitet das Marienstüberl und weiß, wie schwer das Leben seiner Besucher*innen ist. Umso mehr freut es ihn, wenn er jemanden dabei begleiten kann, wieder auf die Beine zu kommen und unabhängig zu werden.
 

Wir unterstützen damit folgende Ziele für nachhaltige Entwicklung der Vereinten Nationen (SDGs):

  • Keine Armut

  • Kein Hunger

  • Gesundheit und Wohlergehen

  • Bezahlbare und saubere Energie

  • Weniger Ungleichheiten

Inserat der Energie Steiermark mit Frau vor violettem Hintergrund

Wir danken der Energie Steiermark für die Übernahme der Wirkungsbericht-Themenpatenschaft “Hilfe in der Steiermark”